Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

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Die Weihnachtszeit ist oft alles andere als besinnlich. Hier gibt es Tipps, wie Sie Weihnachtsstress vermeiden.© GettyImages

Oh du fröhliche, oh du stressige

Alle Jahre wieder beschert uns das Christkind außer Geschenken auch jede Menge Weihnachtsstress. Denn statt zur „besinnlichen Zeit“ ein paar Gänge runterzuschalten, legen wir nochmal den Turboschalter um und kaufen was das Zeug hält: Essen, Geschenke, Weihnachtsdeko, Zugtickets von A nach B und so weiter.
Und weil Weihnachten jedes Jahr völlig überraschend auf den 24. Dezember fällt, erledigen wir diese dringenden Besorgungen selbstverständlich erst kurz vor knapp. Um wenigstens einmal nicht in vorweihnachtliche Hektik zu verfallen, haben wir fünf Tipps für Sie:

1. Weihnachtswichteln

Warum wahllos unzählige Geschenke kaufen, wenn es auch ein einziges tut? Dieser Gedanke steckt hinter dem Wichtel-Brauch. Und so funktionierts: Jedes Familienmitglied schreibt seinen Namen auf einen Zettel – am besten schon einige Monate vor Weihnachten. Anschließend zieht jeder einen Namen und damit denjenigen, der exklusiv beschenkt wird.
Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Statt auf den letzten Drücker halbherzig zwanzig Geschenke zu kaufen, muss man sich nur um ein Präsent Gedanken machen. Und trotzdem geht keiner am Weihnachtsabend leer aus.

2. Aufgaben verteilen

Wir alle kennen es: Mutti schlägt am Weihnachtstag die Hände über dem Kopf zusammen, weil noch so viel zu tun ist und sie gar nicht weiß, wie und wann sie das alles noch schaffen soll. Keine Panik! Ganz nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“, sollten Aufgaben wie Tisch decken, Weihnachtsbaum schmücken und Essen vorbereiten im Vorfeld gerecht verteilt werden – und zwar nicht erst am Weihnachtsmorgen.
So trägt jeder seinen Teil zu einem entspannten Weihnachtsfest bei – ganz ohne Weihnachtsstress.

3.  Anforderungen und Erwartungen zurückschrauben

Klar, die Vorfreude auf Weihnachten ist riesig: Die ganze Familie kommt zusammen und alle wollen ein gemütliches und vor allem friedliches Weihnachtsfest miteinander verbringen. Eine vertrackte Ausgangssituation, denn der Wunsch nach vollkommener Harmonie baut Druck auf.
Kein Wunder also, dass das Fass oft schneller überläuft als man „Frohe Weihnachten“ sagen kann. Deshalb: Entspannen Sie sich und besinnen Sie sich darauf, wie schön es überhaupt ist, die Familie um sich zu haben – mit all ihren Macken.

4. Rückzugsmöglichkeiten schaffen

Wenn viele Personen tagelang aufeinander rumsitzen droht irgendwann der Lagerkoller. Sorgen Sie deshalb für ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Schon ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft kann wahre Wunder bewirken.
Gönnen Sie sich außerdem genügend Ruhepausen zwischen den Jahren: Schätzen Sie im Vorhinein realistisch ab, wie viele Besuche man an den Weihnachtsfeiertagen tatsächlich unterbringen kann und möchte ohne zu Hetzen. So können Sie den Besuch auch richtig genießen.

5. Die besinnliche Zeit auch für sich selbst nutzen

An Weihnachten geht es zwar um Nächstenliebe, sich selbst sollte man dabei aber nicht vergessen. Denn der Weihnachtsstress beginnt meist schon mehrere Wochen vor Heiligabend. Weihnachtsmärkte besuchen, Plätzchen backen, Adventskalender basteln, Nikolausstiefel befüllen – da bleibt kaum Zeit für Entspannung.
Schaffen Sie sich deshalb ganz bewusst ruhige Momente für sich selbst. Ein heißes Bad, Kerzenlicht und ein gutes Buch sind gut für die Seele und geben neue Kraft.

 

Und was tun mit den Resten vom großen Weihnachtsessen? Unsere Tipps dafür finden Sie hier.
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