Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

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Eine Midlife-Crisis ist eine ernste Sache – aber auch nicht ausweglos und wer dar-aus lernt, kann sein Wohlbefinden nachhaltig verbessern.

Wege aus der Midlife-Crisis

Sie ist nicht einheitlich definiert und schwer zu fassen. Sie tritt häufig ab dem 40. Lebensjahr auf, bei Männern und Frauen gleichermaßen. Symptome gibt es viele, dabei verschwimmt die Grenze zu psychischen Erkrankungen wie Burnout und Depression. Wer die Anzeichen ignoriert, läuft Gefahr, in eine Abwärtsspirale zu geraten. Wer eine Midlife-Crisis aber früh anerkennt, kann sie gut überstehen.

 

Der erste Schritt zur Besserung

Am Anfang steht die Erkenntnis, sich in einer Krise zu befinden. Einsicht ist in diesem Fall der erste Schritt zur Besserung.

 

Das Warum?

Die Gründe für eine Midlife-Crisis sind verschieden wie die Menschen. Ob es der unerfüllte Kinderwunsch, die Sackgasse im Beruf oder das Älterwerden ist, muss jeder für sich herausfinden. Es ist wichtig, das latente Gefühl der Unzufriedenheit zu konkretisieren, Bilanz zu ziehen und herauszufinden, was man im Leben eigentlich will. Was habe ich erreicht und was ist mir wirklich wichtig?

 

Aktiv werden

Der neue Porsche oder eine junge Partnerin sind Klischees: Für manche zutreffend, aber sicher nicht für jeden Betroffenen die richtige Antwort. Eins ist sicher: Wer sich mit der eigenen Situation aktiv auseinandersetzt, der findet eher Lösungen, die funktionieren.

 

Neue Möglichkeiten

Jeder hat es in der Hand, die Krise zu überwinden. Eine einfache Liste kann helfen: Was wollte ich immer schon mal tun? Was stört mich? Was kann ich ändern?

 

Nicht allein bleiben

In der Lebensmitte kommt oft die unvermeidliche Frage: Weitermachen wie bisher oder neue Wege gehen? Natürlich betrifft das nicht nur Männer, sondern Frauen ebenso. Bei all den Veränderungen und eigenen Wünschen sollte man aber immer auch sein Umfeld einbeziehen. Gespräche mit der Familie, dem Partner oder guten Freunden sind wichtig, auch um das eigene Verhalten besser zu verstehen. Eine Midlife-Crisis ist eine Chance, zusammen mit dem Partner oder der Partnerin zu neuen Ufern aufzubrechen. Bleiben die Gespräche jedoch ohne Erfolg, kann professionelle Hilfe durch einen Therapeuten empfehlenswert sein.

 

Mit der Routine brechen

Das Gefühl im Alltag, in der eigenen Rolle und den gesellschaftlichen Zwängen gefangen zu sein und aus diesen ausbrechen zu wollen, tritt in dieser Lebensphase häufig auf. Um dagegen etwas zu tun, sollten vorhandene Freiräume im Beruf oder Privatleben bewusst genutzt werden. Gibt es neue berufliche Herausforderungen? Kommt ein neues Hobby oder eine ehrenamtliche Tätigkeit in Frage?

 

Gesunder Neuanfang

Im Falle einer Sinnkrise darf nicht alles Erreichte in Frage gestellt werden. Das kann in überstürzten Entscheidungen enden, die man hinterher bereut. Veränderungen sind in dieser Lebensphase ganz natürlich, sie sollten aber nicht zu Lasten von Familie und Freunden gehen. Auch für den Körper kann es einen gesunden Neuanfang geben: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse steigert die Gesundheit. Sport beugt Übergewicht und den daraus resultierenden Krankheiten vor und hilft dem Körper, die mit dem Alter verbundene Umstellung besser zu verkraften. Ab dem 30. Lebensjahr ist es besonders wichtig, regelmäßig zum Arzt und zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen und die Veränderungen professionell zu begleiten.

 

 Symptome und Anzeichen der Midlife-Crisis
Der Begriff ist als psychische Krankheit nicht definiert, deshalb ist die Bezeichnung Symptome im eigentlichen Sinne nicht angemessen. Als Anzeichen der Midlife-Crisis werden sehr unterschiedliche Beschwerden benannt: Meist berichten Betroffene von Stimmungsschwankungen, Grübeleien, innerer Unsicherheit, Unzufriedenheit. Weitere Informationen über die Midlife-Crisis finden Sie hier.
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