Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Das Foto zeigt den Vorstand der Schwenninger Krankenkasse Siegfried Gänsler im Gespräch.Siegfried Gänsler, Vorstand der Schwenninger Krankenkasse, begegnet dem Thema Verantwortung mehrmals am Tag. © Sabina Paries

Verantwortung hat viele Gesichter

Das erste Mal begegne ich dem Thema Verantwortung gleich morgens beim Blick in den Spiegel: nämlich der Verantwortung für mich selbst. Oft erkennt man im Spiegelbild direkt, ob man gut oder schlecht geschlafen hat – und wie verantwortungsvoll man generell mit seinem Körper umgeht.
Treibe ich ausreichend Sport und ernähre ich mich gesund? Aber: Wer akribisch Diät hält oder bis über die Belastungsgrenze hinaus Sport treibt, dem steht die Lebensfreude eher nicht ins Gesicht geschrieben. Zum verantwortungsvollen Leben gehört das richtige Maß. Beim Anblick eines Stücks Schwarzwälder Kirschtorte leuchten meine Augen – hin und wieder darf dieser Genuss auch mal sein.

Auf jede Frage eine Antwort

Wenn ich dann am Frühstückstisch die Nachrichten höre, begegnen mir die großen Fragen der Verantwortung: soziale Gerechtigkeit, Konflikte in der Welt, Klimaschutz – und damit auch unsere Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen.
Im Wort Verantwortung ist die Antwort schon enthalten – doch nicht immer ist die Antwort eine einfache, schon gar nicht in der Politik. Das führt auch zu manch nächtlichem Verhandlungsmarathon. Gesund ist das aber nicht.
Am Frühstückstisch werde ich die Antworten auf die großen Fragen der Menschheit nicht finden, hier sind andere Antworten gefragt. Früher haben mir meine Kinder morgens die nahe liegenden Fragen gestellt – und mich in den Alltag zurückgeholt: Warum hat der Käse eigentlich Löcher und was gibt’s zum Mittagessen? Heute sind sie erwachsen. Da haben sich die Fragen – und auch die Antworten geändert.
Für ihre Kinder tragen Eltern eine besondere Verantwortung. Wenn es um die Weichenstellung für die Zukunft meiner Kinder geht und sie meinen Rat dazu hören möchten, freue ich mich. Manchmal dreht sich im Alter das Verantwortungsverhältnis ganz um – und vielleicht kümmern sich dann meine Kinder um meine Frau und mich. Vor allen, die diese Verantwortung übernehmen, habe ich großen Respekt. Deswegen ist es mir wichtig, dass wir pflegende Angehörige als Krankenkasse bestmöglich unterstützen und auch entlasten.

Für Nicole Braun ist Pflege eine Herzenssache. Wie sie die Kunden der Schwenninger Krankenkasse in allen Fragen rund um die Pflege unterstützt, lesen Sie hier.

 

Der Mensch im Fokus

Was bedeutet Verantwortung übernehmen in der Praxis? Das Foto zeigt den Vorstand der Schwenninger Krankenkasse Siegfried Gänsler vor einer grauen Wand. Den Fuß hat er auf einen Fußball gestellt.

Siegfried Gänsler ist seit 2006 Vorstand der Schwenninger Krankenkasse . 2012 hat er die Stiftung „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“ mitgegründet und ist ihr ehrenamtlicher Vorsitzender. © Sabina Paries

Meinen ersten Kontakt mit dem Gesundheitswesen hatte ich als Jugendlicher: Fußball war eine feste Größe in meinem Alltag – und die eine oder andere Sportverletzung die Folge. Mich hat es geärgert, dass oft mehr Verwaltung als Verantwortung im Vordergrund stand. Also habe ich Betriebswirtschaft studiert und bin nun seit fast 30 Jahren im Gesundheitswesen aktiv.
In meinem Berufsalltag begegne ich jeden Tag meinen Kolleginnen und Kollegen, die bei der Schwenninger Krankenkasse Verantwortung für unsere Kunden übernehmen. Es ist gut, zu wissen, dass sich diese große Aufgabe auf so viele Schultern verteilt. Unser gemeinsames Ziel: den Menschen in den Vordergrund zu stellen und jedem so unbürokratisch wie möglich zu helfen. Das ist aber oft leichter gesagt als getan. Weil Krankenkassen eine große Verantwortung für ihre Kunden haben, ist der Gesundheitsmarkt stark reguliert. Das bringt leider auch die eine oder andere bürokratische Hürde mit sich.




Raus ins Leben

Um trotzdem das Wesentliche – den Menschen – nicht aus den Augen zu verlieren, sind viele meiner rund 800 Kolleginnen und Kollegen auch vor Ort bei unseren Kunden. Das fängt schon in der Ausbildung an: Unsere neuen Auszubildenden hospitieren in ihrer Einführungswoche einen Tag im Altersheim, um so ein Gefühl zu bekommen, wie dort der Alltag aussieht.
Einmal im Jahr gehe ich auf „Geschäftsstellen-Tour“. Ich möchte aus erster Hand von meinen Kolleginnen und Kollegen erfahren, was gut läuft und was wir noch optimieren können.

Die Schwenninger Krankenkasse ist seit 2012 die erste gesetzliche Krankenkasse in Deutschland, die eine Stiftung gegründet hat. Ziel der Stiftung „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“ ist es, sich nachhaltig für eine gesunde Gesellschaft einzusetzen. Zu den Kernthemen Ernährung, Bewegung und Entspannung werden zahlreiche Projekte in Bildungseinrichtungen und Unternehmen angeboten. Außerdem setzt sich die Stiftung für ein Schulfach Gesundheit ein. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Verantwortung fängt im Kleinen an

Bei all den „großen“ Fragen der Menschheit darf man die nicht vergessen, die jeden Tag im Kleinen Verantwortung tragen: Ehrenamtliche in unseren Vereinen, Schulen und anderen Organisationen. Menschen, die ihre Angehörigen pflegen.
Jeder, der einfach macht, anstatt auf „die da oben“ zu zeigen, der für den Weg ins Büro aufs Fahrrad umsteigt oder einem Menschen Zeit schenkt. Damit man auch abends in den Spiegel schauen und lächeln kann.

Für eine gute Sache einzustehen und Verantwortung zu übernehmen, ist nicht einfach. Gut, dass es Menschen gibt, die genau dafür leben. Lesen Sie hier fünf (an)packende Geschichten über Verantwortung.

 

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