Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Überfüllte Arzt-Praxen, lange Wartezeiten und weite Anreisen können zukünftig vermieden werden. Ist Ihre nächste Sprechstunde vielleicht schon mit einem Online-Arzt? Auf dem Bild sind ein Stethoskop und ein Laptop zu sehen.Überfüllte Arzt-Praxen, lange Wartezeiten und weite Anreisen können zukünftig vermieden werden. Ist Ihre nächste Sprechstunde vielleicht schon mit einem Online-Arzt? © GettyImages

Sprechstunde zuhause

Im Mai vergangenen Jahres hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg das Fernbehandlungsverbot aufgehoben und damit den Weg für die Online- und Telemedizin frei gemacht: „Das Pilotprojekt docdirekt von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg zielt unter anderem darauf ab, überfüllte Praxen und Notaufnahmen zu entlasten sowie Wegstrecken und Wartezeiten für Patienten zu verringern“, sagt Jobst Kamal, Leiter der Stabsstelle Angebote, Kundenbindung und Versorgung bei der Schwenninger Krankenkasse.

Über docdirekt können sich akut erkrankte Patienten in Baden-Württemberg per App, Telefon oder über den PC an Werktagen zwischen 9 und 19 Uhr an das docdirekt-Center wenden. Dort nimmt eine speziell geschulte medizinische Fachangestellte (MFA) die Personalien auf, erfasst die Krankheitssymptome und beurteilt die Dringlichkeit. Einer der 35 teilnehmenden Haus-, Kinder- und Jugendärzte setzt sich mit dem Patienten in Verbindung und berät ihn online. Sollte noch am selben Tag eine persönliche Vorstellung des Patienten bei einem Arzt notwendig sein, wird er an eine dienstbereite Haus- oder Facharztpraxis weitergeleitet. Für Kunden der Schwenninger und aller anderen gesetzlichen Krankenkassen ist das Angebot kostenfrei, die Kassen übernehmen die Kosten wie beim persönlichen Arztbesuch auch.

Unsere Welt wird zunehmend digitaler, doch was passiert eigentlich mit unseren Daten wenn wir sterben? Erfahren Sie hier mehr dazu.
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Kommentare

  • David Kneis
    REPLY

    Das Gespräch zwischen Arzt und und mir ist eines der wichtigsten Angelegenheiten
    und Schaft vertrauen. sowie die Körpersprache des Patzienten.

    ich Halte von der Telemedizin garnichts

    26. April 2019
    • perspektive-Team
      REPLY

      Hallo Herr Kneis,

      vielen Dank für Ihr Feedback. Die Telemedizin ist ja nur ein zusätzliches und freiwilliges Angebot – das persönliche Gespräch soll dadurch ja nicht abgeschafft werden :-).

      Viele Grüße,

      Ihr perspektive-Team

      29. April 2019

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