Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

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Mit Nutrigenetik zum maßgeschneiderten Ernährungsplan. © inkje

Nutrigenetik – Diät nach Maß

Immer mehr Menschen passen ihre Ernährung an ihre genetischen Veranlagungen an. Per Nutrigenetik lässt sich feststellen, welche Nahrungsmit­tel man verträgt, welche Stof­fe Krankheiten verursachen und wie man überflüssige Pfunde verliert.

„Man ist, was man isst“, sagt ein altes Sprichwort. Heutzutage könnte es auch lauten: „Man isst, wie man ist“. Die Verbindung von Ernährung und erblichen Merkmalen bezeichnet die Wis­senschaft als Nutrigenetik. Sie untersucht den Einfluss, den Gene darauf haben, wie der Körper auf bestimmte Nährstoffe reagiert. Treffen be­stimmte Genvariationen auf bestimmte Nähr­stoffe, können so im positiven Fall Krankheiten verhindert oder, im schlimmsten Fall, Krank­heiten ausgelöst werden. Das humangenetische Labor Novogenia im österreichischen Salzburg bietet mit seinem Programm DNANutriControl solche Gentests an. Im Bereich der präventiven Ernährungs-Diagnostik gehört die Novogenia GmbH mit bis zu 8.000 Genanalysen pro Monat zu den europäischen Marktführern.

Nutzen Sie einen Bonus von 10 Prozent für Ihre Genanalyse mit dem Code „SKK10“ unter www.vorausschauend-gesund.de. Mehr Informationen dazu finden Sie am Ende des Textes.

Nutrigenetik: Maßgeschneiderter Ernährungsplan

Außer der Diagnose genetisch bedingter Krankheiten oder von Gendefekten erstellt Novogenia Ernäh­rungspläne. Diese sollen den Kunden helfen sich gesund zu ernähren und abzunehmen. Harald Klotz, Geschäftsführer der Gesundheitsberatung „Vorausschauendes Gesundheitsmanagement“ (VGM), erklärt: „Gene steuern, wie viel Fett wir aus der Nahrung aufnehmen. Hat der Körper genug, bleibt der Rest im Darm und wird nicht aufge­nommen. Menschen, die bei mehr Fett in der Nah­rung nicht zunehmen, haben einen genetischen Schutz. Diejenigen, die zunehmen, haben Variati­onen in den Genen, die diese Schutzfunktion stö­ren. Ähnlich ist es bei Kohlenhydraten. Mithilfe des Gentests stellen wir fest, ob Fett oder Kohlen­hydrate die Ursache von Übergewicht sind.“

Mit Zentrifugen führt Novogenia die Genanalysen durch und zählt in der Nutrigenetik zu den europäischen Marktführern.

Die Analysegeräte von Novogenia arbeiten mit den neuesten Technologien. © Novogenia

Ein Speicheltropfen genügt

Um das herauszu­finden, genügt eine Speichelprobe, die an das Novogenia-Labor nach Salzburg geschickt wird. Dort extrahieren Fachleute aus dem Speichel die DNA und analysieren je nach Wunsch zwi­schen einer und 200 verschiedenen Genvariati­onen. Insgesamt bietet Novogenia mehr als 3.000 verschiedene Genanalysen an. Im Fokus stehen Genvariationen, die Ärzte und Wissenschaftler der Entstehung bestimmter gesundheitlicher Probleme wie hohen Cholesterins, schlechter Schwermetallentgiftung, Bluthochdruck oder der Reaktion auf bestimmte Lebensmittel zuord­nen. Auf Basis des genetischen Profils des Kun­den stellt DNANutriControl anschließend eine personalisierte Empfehlung zusammen. Diese reicht von medizinischen Vorsorge-Genanalysen über Analysen für eine genetisch angepasste Er­nährung bis hin zu Sportempfehlungen. Für die Bestimmung von ernährungsrelevanten geneti­schen Wechselwirkungen analysiert das DNA­NutriControl-Programm bereits 52 verschiedene Gene. Für die Einschätzung ernährungsbeding­ter Gewichtsreduktion sind es derzeit acht Gen­variationen.

Helfen Gene beim Abnehmen?

Trotz aller Ver­sprechungen, mithilfe von DNA-Tests Menschen beim Abnehmen zu unterstützen, stellt sich grundsätzlich die Frage, ob Gene einen größe­ren Einfluss auf das Körpergewicht haben als etwa Faktoren wie Bildung oder soziales Milieu, Essverhalten oder Darmbakterien. Harald Klotz vom Gesundheitsdienstleister VGM sagt: „Es ist das Zusammenspiel von Genen und Umwelt, das den Einfluss ausmacht. Nehmen wir als Bei­spiel Laktoseintoleranz, eine genetische Erkran­kung. Durch einen Gendefekt kann Laktose oder Milchzucker nicht verdaut werden. Der Gende­fekt allein löst keine Beschwerden aus, solange die Person keine Milch zu sich nimmt. Genauso löst Milch allein keine Probleme aus, solange kein Gendefekt vorliegt. Man kann also nicht sa­gen, was die wichtigere Rolle spielt: Gendefekte oder Umwelt. Es ist die Kombination der beiden. Und genau das ist die Chance: Wir wissen, wie die Gene aussehen, und können nun die Umwelt danach formen, damit sie die Problematik der Gene neutralisiert. Im Fall von Laktoseintoleranz bedeutet das, auf Milch zu verzichten.“ Was für die Diagnose von Gendefekten wie Laktoseinto­leranz gilt, trifft jedoch nicht automatisch auf die Gewichtsabnahme zu. Dennoch konnten zahl­reiche wissenschaftliche Studien in den letzten Jahren den Einfluss verschiedener Genvariatio­nen auf Körpergewicht und Gewichtsreduktion empirisch belegen. Darüber hinaus haben viele Menschen mit einem maßgeschneiderten Er­nährungsprogramm gute Erfahrungen gemacht.

Datenschutz wird großgeschrieben

Die genetischen Informationen der Kunden sind hoch­sensible Daten, die DNANutriControl nicht an Dritte weitergibt und besonders schützt. „Die Daten werden bei Eingang gespalten. Die perso­nenbezogenen Daten liegen auf einem Server und die genetischen Daten auf einem anderen. Würde ein Hacker die Daten eines Servers steh­len, hätte er entweder ein Telefonbuch oder ein Wirrwarr aus genetischen Buchstaben, das ohne Personenbezug wertlos ist“, beschreibt Klotz die Datenschutzmaßnahmen von Novogenia. Das Labor von Novogenia erfüllt alle Anforderungen der österreichischen Gentechnikkommission und ist offiziell vom Staat Österreich zugelassen. Die technische Analyse führt Novogenia durch; die deutsche Tochterfirma „DNA Plus Zentrum für Humangenetik“ interpretiert die Ergebnis­se hinsichtlich ihrer medizinischen und ernäh­rungswissenschaftlichen Bedeutung. Auch hier herrscht höchste Diskretion: „Alle Computer sind zutrittsgeschützt, alle Aktivitäten werden proto­kolliert und alle Mitarbeiter stehen unter medizi­nischer Schweigepflicht. Kunden, denen das nicht genügt, können zusätzlich veranlassen, dass ihre Daten nach der Analyse vernichtet werden.“

Weniger essen oder mehr Sport? Kohlen­hydrate vermeiden oder eher Fette? Ein DNA-Test von „DNA­nutriControl“ kann Aufschluss geben.
Kunden der Schwen­ninger erhalten zehn Prozent Ermäßigung auf alle Genanalysen, etwa die Analyse Weight Sensor, die regulär 331 Euro kos­tet. Das umfangreiche Berichtsbuch (21,60 Euro) und ein perso­nalisiertes Rezeptbuch (42 Euro) gibt es kostenfrei dazu. Bei der Bestellung einfach den Code „SKK10“ angeben: www.vorausschauend-gesund.de

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Kommentare

  • Klaus Karin
    REPLY

    Das hört sich sehr interresant an, aber Skeptisch bin ich Trotzdem.

    2. Juni 2017

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