Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Auf dem Bild sind Spritzen für verschiedene Impfungen zu sehen.© GettyImages

Impfpflicht – was denken die Deutschen?

Die Impfpflicht für Kinder und Jugendliche wird immer wieder diskutiert. 87 Prozent der Bundesbürger befürworten die Pflicht für Kinder im Krippen- und Kindergartenalter, 81 Prozent auch für Kinder im Schulalter. Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter mehr als 2.000 Bundesbürgern. Der großen Mehrheit der Deutschen (83 Prozent) ist auch bewusst, dass das Impfen nicht nur sie selbst, sondern auch andere vor schweren Krankheiten schützt.

Impfen im Alter

Während eine Impfpflicht für Kinder auf breite Zustimmung in der Bevölkerung stößt, wird die verpflichtende Impfung für Erwachsene von nur knapp 40 Prozent der Befragten befürwortet. Lediglich bei chronisch Kranken und Senioren liegen die Werte etwas höher.

Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland

In der Umfrage zeigt sich außerdem, dass in Ostdeutschland deutlich mehr Menschen von einer verpflichtenden Impfung überzeugt sind (86 zu 75 Prozent). In der DDR gab es seit den 1950er Jahren eine gesetzliche Impfpflicht für bestimmte Krankheiten, die im Laufe der Jahre immer mehr ausgeweitet wurde.

Das prägt das Bewusstsein der Menschen zum Thema Impfen offenbar noch heute. In der Bundesrepublik galt lediglich eine allgemeine Impfpflicht gegen Pocken. Sie wurde 1976 aufgehoben, weil die Krankheit ausgerottet war.

Veränderung muss her

Gerade einmal 59 Prozent der Befragten lassen sich regelmäßig impfen. Was kann also getan werden, um mehr Menschen zum Impfen zu bewegen? Auch dazu liefert die Umfrage Hinweise: So zeigen sich 60 Prozent offen für regelmäßige Erinnerungen an die jährliche Impfung, beispielsweise über Smartphone-Apps. „Gleichzeitig müssen alle Beteiligten noch mehr Anstrengungen unternehmen und Aufklärungsarbeit leisten. Nicht nur Ärzte und Krankenkassen sind hier gefordert. Auch die Gesundheitsbildung in der Schule und der öffentliche Gesundheitsdienst müssen gestärkt werden“, sagt Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger Krankenkasse. Denn immerhin 40 Prozent fühlen sich über Wirkungen und Nebenwirkungen einer Impfung nicht ausreichend informiert. Sie haben Angst vor möglichen Risiken. Dabei zählt die Impfung, gerade bei der Prävention von Krankheiten, zu den wichtigsten Maßnahmen, um sich und andere zu schützen.

 

Alle Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier. Weitere Informationen zu den empfohlenen Standardimpfungen finden Sie hier.
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