Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Jeder Mensch ist unterschiedlich – und so auch seine Haut. Das zeigt sich besonders im Sommer. Wir zeigen, welche Hauttypen es gibt. Menschen verschiedener Hauttypen stehen im Kreis und strecken ihre Arme in die Mitte.Für jeden Hauttyp gilt: Auf die richtige Menge kommt es an. ©GettyImages

Kommt auf den Typ an

Scheint die Sonne, werden manche Menschen in kürzester Zeit sommerlich braun. Andere behalten wiederum trotz Sonneneinstrahlung ihre vornehme Blässe oder gleichen schon nach kürzester Zeit einer sonnengereiften Tomate. Je nach genetischem Hauttyp bräunen, beziehungsweise röten, wir unterschiedlich schnell. Das hängt mit der individuellen Hautdicke und -pigmentierung zusammen: Je dicker und dunkler die Haut, desto weniger wahrscheinlich ist ein Sonnenbrand. Der amerikanische Dermatologe Thomas Fitzpatrick entwickelte in den 70er-Jahren ein Schema zur Orientierung, das sechs verschiedene Hauttypen nach ihrer Sonnenempfindlichkeit unterscheidet.

Der keltische Hauttyp:
Haben Sie sehr helle und empfindliche Haut? Bekommen Sie sehr schnell Sonnenbrand? Einen sommerlich gebräunten Teint kennen Sie nur von anderen? Dann gehören Sie wohl zu den zwei Prozent der deutschen Bevölkerung mit keltischem Hauttyp. Weitere häufige Merkmale sind Sommersprossen, blaue oder graue Augen und rotblondes Haar. Ohne geeigneten Sonnenschutz ist dieser Hauttyp bereits nach zehn Minuten rot statt braun. Meiden Sie also die Sonne und schützen Sie sich mit langärmliger Kleidung und Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor – dann kann Ihnen die Sonne nichts anhaben!

Der nordische Hauttyp:
Der nordische Hauttyp kann etwa zwanzig Minuten in der Sonne ausharren, ohne sich einen Sonnenbrand einzufangen. Doch auch bei ihm ist die Haut empfindlich. Menschen dieses Typs haben meist blaue, graue oder grüne Augen und blonde bis braune Haare. Sie bräunen zwar, jedoch sehr langsam und bekommen oft einen Sonnenbrand. Halten Sie sich also eher im Schatten auf und nutzen Sie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, wenn Sie der nordische Hauttyp sind. Damit sind Sie übrigens nicht allein: Ungefähr zwölf Prozent der deutschen Bevölkerung fühlen mit Ihnen.

Der Mischtyp:
Wie sagt man so schön: Die Mischung macht’s! Der Großteil der Menschen in Deutschland gehört dem Mischtyp an. Sie haben mittelhelle Haut, häufig graue oder braune Augen und dunkelblondes bis braunes Haar. Ohne Sonnenschutz kann der Mischtyp ungefähr dreißig Minuten in der Sonne bleiben, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Menschen dieses Typs bräunen zwar langsam, dafür aber stetig.

Der mediterrane Hauttyp:
Der mediterrane Typ hat einen sommerlich dunklen Teint, bräunt schnell und leidet selten unter Sonnenbrand. Erst nach rund vierzig Minuten ohne Schutz fängt er sich Verbrennungen ein. Dieser Hauttyp hat meist braune bis dunkelbraune Augen und ebenso dunkles Haar. Den acht Prozent der Bevölkerung in Deutschland sei es gegönnt.

Der dunkle Hauttyp:
Dunkle Haut, dunkelbraune Augen, schwarzes Haar – die Haut des dunklen Typs hält Einiges aus. Sie ist nicht so empfindlich und verbrennt ohne Schutz erst nach etwa sechzig Minuten. Menschen dieses Hauttyps leben vor allem in Nordafrika und Asien.

Der schwarze Hauttyp:
Die Haut des schwarzen Typs trotzt der Sonne geradezu: Sie ist dunkelbraun bis schwarz und hält ein rund achtzigminütiges Sonnenbad ohne Verbrennungen aus. Diesem Typ gehören überwiegend Menschen aus Zentralafrika und Australien mit dunkelbraunen Augen und schwarzen Haaren an.

Aufgepasst: Diese Hauttypisierung gilt nicht für Kinder! Sie haben eine sehr sonnenempfindliche Haut, die immer mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor und entsprechender Kleidung geschützt werden sollte. Auch generell gilt: Egal zu welchem Hauttyp Sie gehören, ein angemessener Sonnenschutz ist das A und O. So beugen Sie nicht nur Verbrennungen, sondern auch vorzeitiger Hautalterung vor, die schon nach etwa dreißig Minuten einsetzt und mindern Ihr Hautkrebsrisiko.
Welcher Hauttyp sind Sie? Machen Sie jetzt den Test!

Ist Ihnen bei hochsommerlichen Temperaturen eher nach ein bisschen Abkühlung zumute? Auch da haben wir hier ein paar gute Ratschläge für Sie!

1. August 2018
Einfach „Chillaxt“ – Stress ade!
Stress macht immer mehr Schülern zu schaffen. Ein Schulprojekt hilft ihnen, besser mit Leistungsdruck...
17. August 2018
Immer online
Eine Studie belegt: Das Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen, nimmt zu. Alle Ergebnisse...

Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.