Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

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Vor einer Meningokokken-Meningitis schützen: Das Bild zeigt den Arm eines Kindes nach einer Impfung mit Pflaster.Impfen schützt. © GettyImages / spxChrome

Geschützt von Anfang an

Einer von zehn Erwachsenen trägt sie mit sich, ohne selbst daran zu erkranken: Meningokokken. Das sind Bakterien, die im Nasen-Rachen-Raum leben. Sie treten in unterschiedlichen Varianten auf, die man Serogruppen nennt. In Deutschland sind das vor allem die Gruppen B und C. Über Tröpfcheninfektion können die Erreger auf andere übertragen werden. Vor allem Säuglinge und Kleinkinder, deren Immunsystem noch nicht ausgereift ist, aber auch Jugendliche sind gefährdet: „Im Jahr 2017 kam es bei 54 Prozent der invasiven Meningokokken-Infektionen zu einer Hirnhautentzündung, einer sogenannten Meningitis, bei 58 Prozent der Fälle zu einer Blutvergiftung (Sepsis) und 32 Prozent der Fälle zeigten beide Krankheitsbilder gleichzeitig“, erklärt Felix Troester, Apotheker bei der Schwenninger Krankenkasse. Er warnt: „Die Symptome können unspezifisch sein und denen eines grippalen Infektes oder einer Influenza (Grippe) ähneln. Eine frühe Diagnose ist deswegen selbst für erfahrene Ärzte schwierig.“ Alarmsymptome sind starke Kopfschmerzen mit Lichtempfindlichkeit und Nackensteifigkeit. „Eine Meningokokken-Infektion kann innerhalb von 24 Stunden lebensbedrohlich werden und muss in der Regel im Krankenhaus behandelt werden. Das Risiko für körperliche Behinderungen nach einer Infektion ist leider hoch“, so Troester.

Ausführliche Informationen zu den Impfungen gegen Meningokokken finden Sie auf der Kampagnenseite Meningitis bewegt. Generelle Informationen rund ums Impfen erhalten Sie unter: www.Impfen-Info.de. Bei der Schwenninger Krankenkasse werden Fragen zu Impfungen an der kostenlosen Service-Hotline beantwortet: 0800 3755 3755 5.



Impfen schützt

„Den besten Schutz bietet deswegen eine Impfung“, sagt Troester. Die Impfung gegen die Serogruppe C wird von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. „Wir bezuschussen zusätzlich auch die Impfungen gegen die anderen Serogruppen, um den Kleinsten von Anfang an einen guten Start in ihr Leben zu ermöglichen“, betont Troester. Er rät Eltern, ein Beratungsgespräch beim Kinderarzt zu vereinbaren, um zu klären, welche Impfungen für das eigene Kind am sinnvollsten sind. „Das Privatrezept für den Impfstoff reichen Sie einfach bei uns ein und erhalten 80 Prozent der Kosten erstattet.“

Die Impfpflicht in der Diskussion: Sinnvoll oder nicht? Was die Deutschen dazu denken, lesen Sie hier.
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