Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Fit im Alter: Das Bild zeigt die Hände einer alten Frau, die einen blauen Gummiball in den Händen hält.Das Programm „Fit im Alter“ hilft Senioren, gesundheitlich „am Ball“ zu bleiben. ©GettyImages/FredFroese

Gemeinsam fit bleiben

Zwei der häufigsten Alterskrankheiten in Deutschland sind körperliche Blessuren nach Stürzen und Depression durch häufiges Alleinsein. „Je älter unsere Gesellschaft wird, desto wichtiger wird die Gesundheit im Alter. Deshalb möchten wir mithelfen, dass unsere Senioren lange gesund und selbstbestimmt leben können“, sagt Katja Prior, die sich bei der Schwenninger Krankenkasse um die sogenannten Setting-Projekte kümmert.

„Settings sind verschiedene Lebenswelten und Altersgruppen, für die wir unterschiedliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung anbieten“, erklärt die gelernte Krankenschwester und Gesundheitswirtin. Ein Angebot für teilnehmende Pflegeeinrichtungen ist das Programm „Fit im Alter“. „Dieser Kurs gibt Hilfestellung für Bewohner von Pflegeeinrichtungen. So können sie ihren Alltag selbstständiger gestalten und kommen in Kontakt mit anderen Bewohnern“, fasst Vanessa Peter, Referentin Gesundheitsförderung bei der Schwenninger, zusammen.

Mit Schwung aus Bielefeld

Normalerweise treffen sich zweimal pro Woche im Seniorenzentrum Dr. Carl Kellinghusen in Hamburg rund 15 Seniorinnen und Senioren zu den Übungen mit einer Kursleiterin der Schattenspringer GmbH. Das Bielefelder Unternehmen führt als Partner der Schwenninger das Programm durch, das ein Experten-Team erarbeitet hat. Mit immer wieder wechselnden Koordinations- und Kraftübungen fördert und fordert die Kursleiterin die Senioren. Dadurch verbessern sich deren Motorik und Gleichgewicht. Das bringt Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag. „Die Teilnehmer halten sich fit und sind weniger auf Hilfe angewiesen. Das schafft Erfolgserlebnisse und die gemeinsame Aktivität schützt vor dem Alleinsein. Die Gefahr, zu stürzen oder an einer Depression zu erkranken, kann so deutlich verringert werden“, erklärt Katja Prior.

Netzwerken, austauschen, verbessern

Zudem gibt es immer wieder eine zweitägige Multiplikatoren-Schulung. Dort treffen sich interessierte Mitarbeiter der Einrichtungen, aber auch Ehrenamtliche und Angehörige. Sie lernen einfache und abwechslungsreiche Übungen, die man immer wieder durchführen kann, und bekommen Tipps dazu. So können sie Bewegungsangebote ohne Bedenken in den Alltag einbauen – und das Wissen bleibt nachhaltig in den Einrichtungen erhalten. „Es ist wichtig, mit den Übungen am Ball zu bleiben. Wir sehen immer wieder, wie stolz unsere Teilnehmer ihre neu gewonnene Sicherheit demonstrieren“, erklärt Vanessa Peter. „Deswegen hoffen wir, dass wir die Kurse bald wieder anbieten können, wenn die Corona-Pandemie überstanden ist.“

Laut Statistik stürzt jede dritte Person ab einem Alter von 65 Jahren mindestens einmal pro Jahr – Frauen sogar fünfmal häufiger als Männer. Tipps zur Sturzprävention finden Sie hier.
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