Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Weihnachten ist die Zeit der Völlerei. Vom Weihnachtsessen können wir nicht genug bekommen. Fünf Tipps, um die Feiertage ohne Food-Koma zu überstehen.Das permanente Völlegefühl gehört zu Weihnachten wie das Amen in der Kirche? Nicht unbedingt. © GettyImages

Weihnachtsessen ohne Food-Koma

Weihnachten steht vor der Tür. Das heißt nicht nur Verwandtschaft besuchen und Geschenke einheimsen, sondern auch leckeres Essen – und das in rauen Mengen. Allein beim Gedanken an Weihnachtsgans, Klöße, Lebkuchen und selbstgebackene Plätzchen läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Doch leider hat diese Völlerei auch ihre Schattenseiten: Spätestens am zweiten Weihnachtsfeiertag setzt das sogenannte Food-Koma ein. Der Hosenbund spannt, wir sind träge und fühlen uns müde. Wer diese fünf Tipps beherzigt, übersteht die Weihnachtszeit auch ohne quälendes Völlegefühl.

1. Scharfe Sache

Wenn schon Essen, dann möglichst nicht nur Fettiges. Die Regel täglich fünf Portionen Gemüse und Obst zu essen, gilt auch an den Feiertagen. Gemüse und Salat als Beilagen zum Festmahl fühlen sich im Magen nicht so schwer an.
Um den Stoffwechsel und die Verdauung anzukurbeln, eignen sich außerdem Ingwer und scharfe Gewürze wie Chili oder Pfeffer. Also einfach die Weihnachtsgans ordentlich pfeffern oder zwischendurch einen Ingwertee trinken.

2. Auf den Magen hören

Unser Magen sagt uns, wann er voll ist – wir müssen nur auf sein Signal hören. Rund 15 bis 20 Minuten nach dem ersten Bissen setzt das Sättigungsgefühl ein. Wer sich also allzu gierig über das Weihnachtsmenü hermacht, verschätzt sich leicht mit der Menge – bis der Magen sein Stop-Signal gibt, hat man möglicherweise schon viel zu viel heruntergeschlungen.
Also lieber kleinere Portionen nehmen und diese langsam genießen. Zwischendurch freut sich der Magen auch über ein Päuschen: Ist er zu vollgestopft, erlahmt die Muskulatur und wir fühlen uns, als hätten wir Steine im Bauch.

3. Lieber Espresso statt Schnaps

Wie sagt Oma immer so schön: „Ein Gläschen Schnaps nach dem Essen regt die Verdauung an.“ Das ist allerdings ein Mythos. Fakt ist, dass der Alkohol zwar den Magen entspannt und dadurch das Völlegefühl lindert, allerdings ist diese vermeintliche Besserung nur von kurzer Dauer. Denn Alkohol blockiert die Nerven, die den Magen zum Pumpen anregen und das Essen in den Dünndarm transportieren. Außerdem hemmt Alkohol die Fettverbrennung. Die Verdauung wird also mehr verzögert als angekurbelt.
Was tatsächlich hilft sind Bitterstoffe, die in Espresso oder Kräutertees enthalten sind und die Verdauungssäfte anregen. Statt mit Obstler also lieber mit Tee auf das hervorragende Menü anstoßen.

4. Runter von der Couch

Auch wenn es schwerfällt: Bewegung und frische Luft sind für den gefüllten Weihnachtskörper das allerbeste. Eine verschneite Winterlandschaft hat schließlich auch ihren Reiz. Kalte Luft und Bewegung sorgen dafür, dass der Kreislauf in Schwung kommt. Das regt auch den Magen-Darm-Trakt an und fördert den Energieverbrauch.
Außerdem gibt es in Wald und auf Wiesen keine Gelegenheiten, noch mehr Essen in sich hineinzustopfen. Lebkuchen sind schließlich nicht in freier Wildbahn unterwegs.

5. Stress schlägt auf den Magen

Weihnachten und die Wochen davor zählen nicht gerade zur entspanntesten Zeit des Jahres. Das spürt auch unser Bauch. Über 100 Millionen Nervenzellen sind am Magen-Darm-Trakt angesiedelt. Durch dieses „Bauchhirn“ ist unser Verdauungssystem sensibel, was äußere Reize wie Stress angeht. Die Folge: Verdauungsstörungen.
Vielleicht sollten wir also den Stress minimieren, den Geschenke einkaufen und die liebe Verwandtschaft mit sich bringen, und stattdessen die Feiertage entspannter angehen – unsere Verdauung wird es uns danken. Unsere Tipps gegen Weihnachtsstress finden Sie hier.

Gute Planung hin oder her, am Ende bleiben nach dem Weihnachtsschmaus fast immer etliche Weihnachtsreste übrig. Tipps was sie damit noch anstellen können, finden Sie hier.

 

12. Dezember 2018
Weise Weihnacht
Die Feiertage stehen vor der Tür: Mit diesen fünf kuriosen Fakten rund ums Weihnachtsfest...
10. Januar 2019
„Bienen sind ein Superorganismus“ – Interview mit Dr. Peter Rosenkranz
Warum wir das „Bienensterben“ differenziert betrachten müssen, und was wir von den Bienen lernen...

Schreiben Sie uns Ihre Meinung

Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.