Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Fit mit Baby: Das Bild zeigt eine Mutter mit ihrem Baby auf einer Sportmatte.Tief durchatmen und strecken. © GettyImages /Alexandra Simone

Ran an den Bauch

Hut ab vor dem weiblichen Körper: In der Schwangerschaft fließen durch ihn rund 1,5 Liter mehr Blut, er lässt den Uterus auf die etwa 500-fache Größe anwachsen und schiebt dafür andere Organe wie Magen und Nieren zur Seite.
Das macht sich auch auf der Waage bemerkbar: Im Schnitt nehmen Frauen in der Schwangerschaft zwischen acht und 18 Kilogramm zu – auch abhängig von Ernährung und Bewegung. Fakt ist: Sowohl während, als auch nach der Schwangerschaft muss der Körper fit sein, denn die Geburt ist eine ganz besondere Herausforderung für die Mutter.

„In der Schwangerschaft regelmäßig Sport zu treiben hat viele positive Aspekte“, erklärt Kerstin Siebenmorgen vom Team Gesundheitsförderung bei der Schwenninger Krankenkasse . „Bewegung verringert die Fehl- und Frühgeburtenrate um bis zu 40 Prozent und verbessert das allgemeine Wohlbefinden. Wenn das Baby da ist, kommt der Körper mit dem richtigen Training auch schneller wieder in seine alte Form zurück.“ Wichtig ist aber die Rücksprache mit dem Arzt, wie viel Sport gut ist und welche Sportarten geeignet sind.

Die Schwenninger Krankenkasse unterstützt Schwangere und frischgebackene Mütter mit entsprechenden Präventionsangeboten wie "Fit in der Schwangerschaft" und "MamiFit".

Kugelrund aktiv

Das Bild zeigt vier schwangere Frauen in einem Kursraum.

© Andree Kaiser

Wenn der Babybauch Woche für Woche wächst, spannt nicht nur der Hosenbund – das zusätzliche Gewicht belastet auch Rücken und Gelenke. „Körperliche Bewegung beugt schwangerschaftsbedingten Rückenschmerzen vor und die Muskeln werden zusätzlich gekräftigt, was gut für die Entlastung von Gelenken, Bandscheiben und Wirbelsäule ist“, erklärt Fitness-Trainerin Stella Ferrazzano.
Beim Training vor der Schwangerschaft liegt der Fokus auf Rücken, Beckenbodenmuskulatur und Atmung – alle drei sind bei der Geburt besonders gefordert.

Nicht nur bei Frauen führt eine Schwangerschaft zu Veränderungen im Körper: Auch Männer können Schwangerschaftssymptome bekommen. Lesen Sie hier warum.

Weg mit dem Babyspeck

Das Bild zeigt vier schwangere Frauen in einem Kursraum.

© Andree Kaiser

Unmittelbar nach der Geburt muss sich der Körper erst einmal regenerieren. Rund sechs bis acht Wochen später beginnt die Rückbildungsgymnastik, um den von der Geburt beanspruchten Beckenboden zu stärken. Dann geht es ans Eingemachte: Weg mit dem Babyspeck und Muskeln aufbauen! Denn auch nach der Geburt braucht der Körper Kraft – die Babyschale trägt sich schließlich nicht von selbst.

„Beim ‚MamiFit‘-Kurs der Schwenninger werden Beine, Po, Rücken, Arme und ein Teil der Bauchmuskeln trainiert“, erklärt Kerstin Siebenmorgen. „Um Dysbalancen auszugleichen, beispielsweise durch einseitiges Stillen, lernen Mütter außerdem spezielle Übungen für die besonders belasteten Muskelgruppen kennen.“
Auch praktisch: Mit einer ergonomischen Tragehilfe um den Bauch getragen, unterstützt das Baby die Mutter als zusätzliches Leichtgewicht bei den Übungen.

Bei Kinderwunsch nehmen Paare so einiges in Kauf, um die Fruchtbarkeit zu steigern. Diese Mythen helfen dabei aber sicher nicht, bringen einen jedoch zum Schmunzeln.

 

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