Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

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Plastik vermeiden ist nicht so einfach im Alltag. Plastik fasten wäre eine Option, um die Mengen an Plastikmüll zu reduzieren.© GettyImages

Fastenmittwoch – Plastik vermeiden

Der Plastikverpackungswahn nimmt immer absurdere Züge an: In Plastik verpackte gekochte und geschälte Eier oder eingeschweißte Orangen oder Zitronen. Da sich Kunststoffe wie Plastik auf natürlichem Wege nur sehr langsam zersetzen, stellen Sie ein großes Problem für die Umwelt dar, indem sie zum Beispiel die Weltmeere verschmutzen und so den Lebensraum der Meeresbewohner bedrohen.

Gesundheitsgefährdung – auch für den Menschen

Allerdings leidet auch die Gesundheit des Menschen unter den Plastikverpackungen. Die bei der Herstellung beigemischten Zusatzstoffe, wie Weichmacher und Stabilisatoren, sind meist nicht fest im Material gebunden und können so über Luft und Wasser oder direkt über die Lebensmittel, die sie verpacken, in den menschlichen Körper gelangen, wo sie sich ablagern. Dort können sie Auslöser für Krankheiten und Allergien sein. Besonders gefährlich sind hormonell wirksame Zusatzstoffe, wie das weit verbreitete Bisphenol A (BPA), das mit Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht wird.

Zeit für eine Plastikpause

Es gibt also genug Gründe Plastik zu vermeiden und mit ein paar Tipps und Kniffen kann man seinen Verbrauch einfach senken:

Ein Stoffbeutel ersetzt die Plastiktüte an der Supermarktkasse oder die Papiertüte beim Bäcker und ist leicht verstaut.

Leitungswasser oder Mineralwasser aus Glasflaschen, statt Wasser aus Plastikflaschen, senkt den Verbrauch ebenso.

In verpackungslosen Supermärkten gibt es sogar das Frühstücksmüsli oder das Shampoo plastikverpackungsfrei. Um zu sehen, wie sehr sich der Verbrauch reduziert, kann man für die Fastenzeit seinen gesamten Plastikmüll sammeln.

Mit kleinen Schritten zum Ziel

Zugegeben, ein kompletter Verzicht auf Plastikverpackungen ist nur mit großem Aufwand zu bewerkstelligen. Doch auch ein sorgsamer Konsum ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Nach der Fastenzeit geht man sicherlich bewusster mit Verpackungen um und stellt fest, wie leicht sich der Verzicht an der ein oder anderen Stelle in den Alltag integrieren lässt. Das schwierigste ist immer der Anfang: Hier haben wir fünf Tipps gegen Prokrastination, die helfen, den Anfang zu machen.  

Kunststoffe wie Plastikverpackungen sind schlecht für die Umwelt. In Plastikverpackungen enthalte Zusatzstoffe wie Weichmacher und Stabilisatoren können außerdem Auslöser für Krankheiten und Allergien sein. Mit ein paar Tipps und Kniffen kann man seinen Plastikverbrauch einfach senken. Ein kompletter Verzicht ist schwer zu bewerkstelligen, aber auch kleine Schritte helfen.

 

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