Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

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Das Bild zeigt Bauklötze, auf welchen verschiedene Aspekte der Gesundheitsvorsorge, wie die Darmkrebsvorsorge, geschrieben stehen.Wird Darmkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Wer zu einer Risikogruppe gehört sollte schon früher zur Darmkrebsvorsorge gehen. © GettyImages

Darmkrebs-Früherkennung und Darmkrebs-Risiko

Die genauen Ursachen für Darmkrebs sind noch nicht abschließend erforscht. „Es gibt aber mehrere Faktoren, die das Risiko für Darmkrebs erhöhen“, weiß Elena Riedlinger, Expertin der Stabsstelle Angebote, Kundenbindung und Versorgung bei der Schwenninger Krankenkasse. Obwohl Darmkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen ist, wird das Thema oft lieber verdrängt.

„Viele werden auf die Vorsorgeuntersuchungen und das mögliche Risiko erst im Alter von rund 50 Jahren aufmerksam, wenn wir oder der Arzt über die Früherkennungsleistungen informieren“, sagt Riedlinger. Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte aber schon vor der empfohlenen Früherkennung im Alter von 50 Jahren zur Vorsorge gehen. Ob zur Sicherheit eine Darmspiegelung gemacht werden sollte, entscheidet der Arzt nach einem Gespräch mit dem Betroffenen.

Trifft einer der folgenden Faktoren auf Sie zu, gehören Sie unter Umständen zu einer Risikogruppe:

Familiäres oder genetisches Risiko: Wenn bei Verwandten Darmkrebs oder Darmpolypen aufgetreten sind, sollte man schon in jungen Jahren zur Vorsorge.
Alter: Je älter wir werden, desto anfälliger werden die Zellen für genetische Zelldefekte. Das begünstigt auch Darmkrebs. Ab dem Alter von 50 Jahren steigt das Risiko an.
Diabetes mellitus Typ 2: Menschen mit dieser Erkrankung haben ein dreifach höheres Risiko, weil das Insulin das Wachstum und die Entstehung von Tumoren begünstigt.
Ernährung und Lebensstil: Viel tierisches Fett sowie wenig Obst und Gemüse, Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für Darmkrebs.
Darmpolypen: Wer schon einmal Darmpolypen hatte, hat ein erhöhtes Risiko, dass wieder Polypen wachsen.
Entzündliche Darmerkrankungen: Langjährige chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöhen das Risiko ebenfalls.

 

Machen Sie hier den Risikotest – und hier finden Sie noch ausführlichere Informationen zu den Risikofaktoren.

Außerdem finden Sie hier alle Vorsorgeuntersuchungen im Überblick.

Übermäßiger Alkoholkonsum erhöht das Darmkrebs-Risiko. Warum wir „Social Drinking“ die Gefahren des Alkohols oft unterschätzen beschreibt Prof. Dr. Steven Dooley hier.
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