Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

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Faszientraining mit der BLACKROLL®

„Die Faszien wurden lange vernachlässigt, aber inzwischen hat in der Medizin und im Sport ein Umdenken stattgefunden“, betont Jürgen Dürr, Gründer von BLACKROLL ®.

Also nicht mehr lange warten mit dem Faszientraining: In unserer Reihe #FitnessFreitag zeigen wir Ihnen jeden Freitag eine einfache BLACKROLL ®-Übung, mit der Sie sofort loslegen können. Alle BLACKROLL ®- und weitere Videos finden Sie hier. Und wenn Sie noch keine Blackroll haben: hier gibt es für Kunden der Schwenninger Krankenkasse ermäßige Pakete.

Hinter dem Erfolg der Faszienrolle steckt der 50-jährige Jürgen Dürr, Gründer von BLACKROLL ®. Mittlerweile umfasst das Sortiment des Unternehmens mit Sitz in Bottighofen in der Schweiz rund 100 Produkte. Ein Fan der Rolle ist Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger Krankenkasse und begeisterter Marathonläufer. Höchste Zeit also für ein Gespräch.Siegfried Gänßler im Gespräch mit Jürgen Dürr, Gründer von BLACKROLL über die Faszienrollen und Faszientraining

„Faszien lieben Druck und Bewegung“ – ein Interview mit Jürgen Dürr

Herr Dürr, Faszientraining ist ein erfolgreicher Gesundheitstrend – warum?

Jürgen Dürr: Die Faszien wurden lange vernachlässigt, aber inzwischen hat ein Umdenken stattgefunden. Sie sind wichtig für die Leistungsfähigkeit, Kraftübertragung, Mobilität und Verletzungsprävention. Wer mit der BLACKROLL ® arbeitet, merkt sofort, wie auf den Druck Entspannung folgt. Natürlich muss kontinuierlich trainiert werden, um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen.

 

Gehört haben die meisten den Begriff Faszientraining bereits, erklären können es aber die wenigsten. Helfen Sie uns auf die Sprünge.

Jürgen Dürr: Gerne. Die Faszien sind das Bindegewebsnetz, das den ganzen Körper durchzieht und jeden Muskel und jedes Organ umspannt. Durch Fehlhaltungen sowie Fehl- oder Überbelastungen können sich die Faszien in ihrer Struktur verändern – sie verkleben. Man legt sich dann auf die BLACKROLL ® und bewegt die einzelnen Körperpartien langsam über die Rolle. Je langsamer die Bewegungen, desto tiefer die Massage. Dadurch werden die Faszien wie ein Schwamm ausgedrückt und Stoffwechselprodukte abtransportiert. Danach reichert sich das Bindegewebe wieder mit Flüssigkeit an. Die Faszien werden beweglicher und elastischer. Langfristig lassen sich so Verklebungen und Verhärtungen, sogenannte Cross-Links, lösen. Faszien lieben Druck und Bewegung. Deshalb ist die BLACKROLL ® nicht nur zur Selbstmassage, sondern auch für das funktionelle Training ideal geeignet. Wer die Rolle zum Aufwärmen vor dem Sport nutzt, kann auch schneller über die BLACKROLL ® rollen. Das steigert die Durchblutung und aktiviert die Muskeln.

 

Die Profis der deutschen Fußballnationalmannschaft sind ebenfalls Fans der BLACKROLL ®. Wie trainieren denn Weltmeister damit?

Jürgen Dürr: Unsere Produkte werden in kurzen Einheiten als Warm-up und am Tag nach den Spielen als Regenerationstool genutzt. Die BLACKROLL ® eignet sich aber nicht nur für Fußballprofis, oder? Jeder kann mit der BLACKROLL ® trainieren, unabhängig von Alter und Fitness. Ganz egal, ob nach Rückenbeschwerden oder Verletzungen oder für die Prävention. Die Bandbreite der Sportarten reicht von Fußball über Tennis und Mountainbiken bis hin zu Slacklinen und Surfen. Mehrere kurze Einheiten, die je 10 bis 15 Minuten dauern, reichen in der Woche.

 

Gibt es Einschränkungen?

Jürgen Dürr: Bei der Entwicklung unserer Produkte arbeiten wir mit Wissenschaftlern und Physiotherapeuten zusammen, um möglichst gesundheitsfördernde Produkte anzubieten. Zudem bekommen wir auch laufend Feedback von Nutzern und Therapeuten. Bei akutem Schmerz empfehlen wir jedoch, den Rat eines Arztes oder Physiotherapeuten einzuholen.

 

Für manche ist Faszientraining Humbug. Was entgegnen Sie Kritikern?

Jürgen Dürr: Niemand muss Faszientraining machen. Wir bieten unsere Tools für Menschen an, denen das Training guttut und die eine Verbesserung spüren. Es gibt eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Studien, mit denen sich die positive Wirkung des Faszientrainings belegen lässt. Auf unserer Website gibt es dazu nähere Informationen.

 

Was sind denn Ihre Lieblingsübungen?

Jürgen Dürr: Nach einem langen Arbeitstag rolle ich den Rücken sehr gerne mit dem DUOBALL aus. Das tut richtig gut. Nach dem Sport nutze ich die BLACKROLL ® gern, um meine Oberschenkel zu lockern.

 

Was für Sport machen Sie denn?

Jürgen Dürr: Biken, Golfen, Schwimmen, Skifahren, Yoga und funktionelles Training.

 

Und wie entspannen Sie?

Jürgen Dürr: Mit Bewegung draußen an der frischen Luft. Gerne auch bei einer meditativen Einheit, bei der ich mich ganz auf meine Atemfrequenz konzentriere – das nennt sich HRV-Training (Herzratenvariabilität). Nach 15 Minuten bin ich bereits deutlich entspannter.

Mit der Faszienrolle BLACKROLL können Sie Ihre Faszien trainieren

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