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Eine junge Frau bläst mit ihrem Atem einen Luftballon auf. Der Text stellt Atemübungen zur Entspannung vor.Luft raus? Vielleicht bringt unsere Atemübung Sie wieder ins Gleichgewicht. © GettyImages

Im Atem liegt die Kraft

Ein, aus, ein, aus – und das rund 20.000-mal pro Tag. Das ist die durchschnittliche Anzahl an Atemzügen, mit der ein Mensch seinen Körper täglich mit Sauerstoff versorgt.

Dass einem in stressigen Situationen auch mal die Luft wegbleiben kann, ist nicht nur eine Redewendung, sondern Fakt: Je höher die psychische Belastung, desto flacher der Atem. Statt tatsächlich tief in den Bauch und das Zwerchfell zu atmen, beschränkt sich die Atmung dann auf Brustkorb und Schultern. Das führt wiederum zu Kopfschmerzen, Verspannungen und allgemeiner Müdigkeit, weil Sauerstoff fehlt.
Denn mit tiefen Atemzügen gelangen normalerweise pro Minute 50 bis 75 Liter Luft in den Körper, bei flacher Atmung sind es gerade einmal sieben bis zehn Liter pro Minute. Richtiges und bewusstes Atmen will daher gelernt sein und hilft, neue Energie zu tanken. Mit diesen fünf Schritten klappt´s!

1. Atem beobachten
• Aufmerksamkeit nach innen und auf die Atmung lenken – ohne die Atmung zu beeinflussen
• Hände auf die Brust legen und eine Minute atmen
• Hände auf den Bauch legen und eine Minute atmen
• Hände seitlich an den Brustkorb legen und eine Minute atmen

2. Atem fließen lassen
• Lassen Sie den Atem eine Minute lang fließen, indem Sie gleichmäßig ein- und ausatmen
• Beobachten Sie, an welchen Körperstellen die Atembewegung spürbar ist
• Wandern Sie in Gedanken mit dem Atem durch den Körper: Spüren Sie, wie der Atem von der Nase über den Brustkorb bis in die Lungen wandert und wieder zurück.

3. Bewusst atmen
Konzentration auf den Satz: “Mein Atem fließt ruhig und gleichmäßig ein und aus.” Wiederholen Sie den Satz in Gedanken drei- bis fünfmal.

4. Ruhe (ca. eine Minute)
Konzentration auf den Satz: „Ich bin ganz ruhig und entspannt.

5. Vertiefung (ca. zwei Minuten)
Entspannungszustand vertiefen und Auswirkungen im gesamten Körper spüren. Atmen Sie weiter tief ein- und aus und lassen Sie das Gefühl der Ruhe nachwirken.

Tief durchatmen und weitermachen: Noch mehr Tipps für eine bessere Konzentration finden Sie hier. In Ihrer nächsten Pause könnten Sie alternativ auch eine Traumreise oder Entspannungsübungen für Kopf, Nacken und Schultern machen.

Keine Besserung? Bei Stress im Alltag hilft es oft, mit jemand darüber zu sprechen. Die vivida bkk bietet ihren Kundinnen und Kunden dafür das kostenlose Beratungsangebot „Stresstelefon - Ihr guter Draht“. Erfahren Sie hier mehr dazu.
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Kommentare

  • Anton Fruh
    REPLY

    Wenn ich mich auf Etwas zu sehr konzentriere, werde ich nervös. Habe schon progresive Entspannung nach
    Jakobsen, Yoga usw probiert, musste immer abbrechen.
    Für mich ist die beste Entspannung ein kurzes Nickerchen.

    14. Mai 2021
    • perspektive Team
      REPLY

      Lieber Herr Fruh,

      toll zu lesen, dass Sie Ihren individuellen Weg zur Entspannung gefunden haben.

      Viele Grüße vom perspektive-Team

      25. Mai 2021

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