Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Das Magazin der Schwenninger Krankenkasse

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Das Bild zeigt eine Personengruppe in Sportkleidung, die auf Bodenmatten trainieren.© Gordon Welters;

Alles im Fluss

Bei den Wasserstraßen- und Schifffahrtsämtern (WSA) geht es um alles, was im Fluss ist: Sie kümmern sich um die Wasserstraßen in Deutschland und alles, was darauf fährt. Damit auch in Sachen Gesundheit alles läuft, arbeiten sie schon seit vielen Jahren mit der Schwenninger Krankenkasse im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) zusammen.

BGM und BGF Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) umfasst das „große Ganze“, während die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) die konkrete Förderung der Mitarbeitergesundheit in den Fokus stellt. Weitere Informationen zu den Angeboten für das Betriebliche Gesundheitsmanagement der Schwenninger erhalten Sie unter der kostenlosen Service-Hotline: 0800 3755 3755 5 oder hier.

Persönlich da sein

„Die langjährige Zusammenarbeit zahlt sich aus“, sagt Andrea Bahnsen. Die Psychologin und Physiotherapeutin ist Expertin für das BGM bei der Schwenninger. „Wir kennen und vertrauen uns. So können wir gemeinsam die passenden Maßnahmen für die verschiedenen Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter planen und umsetzen.“ Beispielsweise für das WSA in Eberswalde, einer Stadt im Grünen zwischen Berlin und der Uckermark.
In einem Gesundheitsbericht wird die Gesundheit der Mitarbeiter analysiert und mit Vergleichsdaten ins Verhältnis gesetzt. „So können wir genau bestimmen, was wir im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) für das WSA tun können, um die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu unterstützen“, sagt Andrea Bahnsen.

An der Gesundheit arbeiten

Um Muskel-Skelett- Krankheiten vorzubeugen und sie zu mildern, findet in Eberswalde seit Februar wöchentlich ein Rückentraining statt. Dabei lernen die Mitarbeiter, wie der Rücken gesund bleibt. Damit außer dem „Was“ das „Wie“ nicht zu kurz kommt, liegt der Schwerpunkt auf praktischen Rückenübungen, beispielsweise mit einer Faszienrolle. „Unser Ziel ist, dass die Mitarbeiter langfristig etwas für ihren Rücken tun können“, so Anja Strauch, als Kundenbetreuerin der Schwenninger persönliche Ansprechpartnerin für das WSA in Eberswalde. „Deshalb sind die Übungen so konzipiert, dass man sie auch einfach zuhause durchführen kann.“

Was ist dran am Faszientraining? Mehr Informationen und einfache Übungen mit einer Faszienrolle finden Sie hier.
Wo Wasser ist, ist auch ein Weg In Deutschland gibt es mehr als 7.000 Kilometer Wasserstraßen. Das entspricht etwa der Länge des gesamten Autobahnnetzes von Italien. Und da sind die Seewasserstraßen auf Nord- und Ostsee noch gar nicht einberechnet. Logisch, dass sich jemand um diese Strecken kümmern muss, und das machen die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter mit mehr als 12.000 Mitarbeitern. Sie betreuen beispielsweise Schleusen und sichern die Wasserwege. Und weil Flüsse und Meere mehr sind als nur Straßen, sehen sich die Ämter auch als Vermittler zwischen Wirtschaft und Ökologie.

Wert der Gesundheit

Das lohnt sich auch für das WSA, denn mit BGF-Maßnahmen wie dem Rückentraining lassen sich die Krankheitstage auf lange Sicht senken. „Ein systematisches BGM spart bares Geld. Aber schlussendlich dreht es sich bei der Gesundheit nicht nur um das Monetäre. Wer gesund ist, fühlt sich besser“, sagt Anja Strauch.
„Die Mitarbeiter merken, dass ihr Arbeitgeber sich um sie kümmert und sie wertschätzt. Das hat einen spürbaren Einfluss auf das Betriebsklima.“ Zudem ist es ein positives Arbeitgebermerkmal – im Wettbewerb um Fachkräfte ein wichtiger Faktor.

Ein Bündel an Angeboten

„Die BGF-Angebote gehören für die Mitarbeiter mittlerweile fest zum Arbeitsalltag“, stellt Anja Strauch fest. „Sie freuen sich auf die ‚Klassiker‘ genauso wie auf die neuen Angebote, die jedes Jahr dazukommen.“ Außer dem Rückentraining gibt es auch Kurse für Yoga, Pilates oder zur progressiven Muskelentspannung.
Neu kommen Workshops mit einem Ergonomieberater dazu: Er begleitet Mitarbeiter im Außendienst – sprich an der Schleuse, dem Kanal oder auf dem Wasser – und zeigt ihnen praxisnah, was sie konkret in ihrem Arbeitsalltag verändern können, um besser auf ihren Rücken zu achten.

Alle profitieren

„Es ist wichtig, dass die Maßnahmen immer auf das Arbeitsumfeld abgestimmt sind“, so Anja Strauch. Ihre Kollegin Andrea Bahnsen ergänzt: „Wenn ich sehe, wie sich das Thema Gesundheit zu einem wichtigen Bestandteil der Arbeit in den Unternehmen entwickelt, freut mich das. Am Ende haben alle etwas davon: Die Mitarbeiter, die etwas für ihre Gesundheit tun, und das Unternehmen, das beispielsweise von den gesunkenen Krankheitstagen profitiert.“ Damit alles im Fluss bleibt.

Drei Fragen an Sandra Traindt

Sandra Traindt macht regelmäßig bei den Gesundheitsangeboten des WSA Eberswalde mit und schätzt deren Vorteile für ihre Gesundheit.

© Gordon Welters;

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit der Schwenninger Krankenkasse? Den persönlichen Kontakt finde ich ideal: Die Abstimmung läuft immer rund und unkompliziert, sodass wir die richtigen Lösungen für unser BGM finden.

Was hat Ihnen an dem Seminar besonders gut gefallen? Es war toll, wie die Trainer auf die individuellen Belange eingegangen sind. So war gewährleistet, dass wir die Übungen richtig ausführen, beispielsweise das richtige Rollen mit der Faszienrolle.

Welche Übungen nehmen Sie mit in Ihren Alltag? Mir bringen die Übungen mit der Faszienrolle am meisten. Die legt man unter den Rücken und kann mit verschiedenen Übungen Rücken und Nacken massieren. So löst man muskuläre Probleme und Verspannungen. Das geht so einfach, dass ich das mittlerweile täglich zuhause mache.

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