Das Magazin der vivida bkk

Eine Kutsche und ein Auto fahren auf einer Straße frontal ineinander. Der Fahrer und der Kutscher schimpfen.© Sophia Martineck

Gute Frage

Kurz oder lang, rechts oder links, grün oder weiß, rot oder nicht: Hätten Sie es gewusst? Wir gehen fünf Alltagsfragen auf den Grund.

Warum sind Popsongs oft drei Minuten lang?

Eine Treppe ragt den Himmel hinauf, unter ihr sieht man Goldmünzen. Es geht um das Lied Stairway To Heaven.

© Sophia Martineck

Led Zeppelins „Stairway to heaven“ begeistert seit 1971 die Zuhörenden volle acht Minuten lang. Ähnlich lange Pop- und Rock-Songs sind in den Charts aber eher selten vertreten. Das hat unterschiedliche Gründe, einer konnte sein: Streamingdienste bezahlen die Musikschaffenden pro Abspielen eines Songs – nicht für die Abspieldauer. Ein Album mit 14 Songs à drei Minuten ist also deutlich lukrativer als eines mit sieben Songs à sechs Minuten. Andererseits: Abba sangen schon 1982 auch nur drei Minuten und sechs Sekunden über „Money, Money, Money“.

 

Warum fahren wir auf der rechten Straßenseite?

Eine Kutsche und ein Auto fahren auf einer Straße frontal ineinander. Der Fahrer und der Kutscher schimpfen.

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In rund einem Drittel aller Länder gilt auf der Straße Linksverkehr – in zwei Dritteln fahren Autos und andere Transportmittel auf der rechten Seite. Dabei deuten archäologische Funde darauf hin, dass beispielsweise die Römer mit ihren Kutschen die linke Spur nutzten.

Es gibt unterschiedliche Theorien, warum der Linksverkehr früher dominierte. Eine besagt, dass die meisten Menschen Rechtshänder waren. Damit beim Aufstieg auf das Pferd das linkshängende Schwert nicht störte, stieg man von links auf das Pferd, das dann praktischerweise auch gleich auf der linken Straßenseite stand.

Der Rechtsverkehr verbreitete sich in Europa und den Kolonien unter anderem durch die Französische Revolution. Napoleon ordnete in allen eroberten Gebieten Rechtsverkehr an, der sich dann in Europa auch durchsetzte. Schweden wechselte als bisher letztes europäisches Land 1967 von der linken auf die rechte Straßenseite. Nur in Großbritannien, Irland, Malta und Zypern gilt noch Linksverkehr.

Warum tragen Ärzte im OP immer grün oder blau?

Zu sehen sind drei Ärzte, die im OP-Saal schläfrig sind. Sie tragen weiße Kittel.

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Weißer Kittel und Stethoskop um den Hals: So stellt man sich die typische Ärztin oder den typischen Arzt vor. Die weiße Kleidung hat ihren Ursprung daher, dass man sie früher heiß waschen und damit sterilisieren konnte, ohne dass sie ausfärbte. Im OP wäre das Weiß aber störend. Denn der Operationstisch ist hell beleuchtet, weiße Kleidung reflektiert und die Augen der Operierenden würden schneller ermüden. Außerdem wird der sogenannte „Nachbildeffekt“ vermieden: Wenn man sich lange auf ein Objekt konzentriert und danach auf eine weiße Flache blickt, sieht man das Bild in den Komplementärfarben. Die Komplementärfarbe von Rot ist Grün – die grüne OP-Kleidung hebt diesen Effekt also auf und hilft, sich besser zu konzentrieren.

Warum werden wir rot, wenn wir aufgeregt sind?

Die Zeichnung zeigt eine junge Frau, die errötet und schwitzt, nachdem sie Blumen geschenkt bekommt.

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Kurz vor einer wichtigen Präsentation, wenn der Chef einen vor versammelter Mannschaft lobt oder man der Angebeteten ein Liebesgeständnis macht: Die Gesichtsfarbe wechselt zu einem leuchtenden Rot. Auslöser ist der Stress, der in diesem Moment entsteht – egal, ob positiver oder negativer Stress.

Das vegetative Nervensystem versetzt den Körper in einen Alarmzustand, bereit zu flüchten oder sich zu verteidigen. Die Frequenz von Herzschlag und Atmung wird gesteigert, die Gefäße weiten sich: So erhöht sich die Durchblutung der Haut und das Gesicht wird warm und rot. Wer Angst davor hat, in unpassenden Situationen zu erröten, gerät leicht in einen Teufelskreis. Denn die Angst vor dem Erröten – die sogenannte Erythrophobie – erhöht den Stress und damit die Gefahr zu erröten. Wenn man rot im Gesicht wird, kann das aber auch andere Gründe haben, die man im Zweifel vom Arzt untersuchen lassen sollte.

Warum fassen wir im neuen Jahr gute Vorsätze?

Zum neuen Jahr nehmen sich viele Menschen gute Vorsätze vor. Die Zeichnung zeigt das Kalenderblatt vom 1. Januar und eine Frau, die eine Liste schreibt.

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Alle Jahre wieder – so sicher wie „Dinner for one“ zu Silvester – fassen viele Menschen gute Vorsätze: Mehr Sport, weniger Fernsehen, gesünder essen sind ein paar der Klassiker. Doch woher stammt dieser Brauch? Die Beamten im Römischen Reich erneuerten immer am ersten Tag des Jahres ihren Eid gegenüber dem Kaiser. Dies wurde in einer großen Zeremonie gefeiert, die gleichzeitig noch Janus, den Gott des Neubeginns, ehrte. Dass sich „Januar“ und „Janus“ so ähneln, ist übrigens kein Zufall.

Darf es noch ein wenig mehr Unterhaltung sein? Dann stöbern Sie doch mal hier. Wetten, dass Sie beim nächsten Familientreffen mit jeder Menge witziger Fakten und Anekdoten auftrumpfen können?
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